Positionen

1. Queerfeminismus

WHO CARES? WE (STILL) DO!

Fordern fordern fordern.
Die Gleichberechtigung aller Geschlechter ist und bleibt die größte gesellschaftliche, politische und rechtliche Herausforderung!

Für uns ist klar, unser Engagement für die (ENDLICH) eintretende Gleichberechtigung bleibt auch in Zukunft so deutlich und laut wie nur möglich.

➢ gerechte Bezahlung für die, die den Laden am Laufen halten

➢ 30h Arbeit sind das Limit

➢ Die Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen muss geschlossen werden

➢ Sorgearbeit endlich gerecht verteilen

➢ Raus aus der Teilzeitfalle

➢ Ausbau von Kinderbetreuung

➢ Elternzeit für jedes Elter

2. Anti-Rassismus

KEIN EINZELFALL!

Rassismus ist ein Problem, auch in Deutschland. Leider begegnen wir dem Problem nicht so wie wir es sollten, entschlossen und Seite an Seite. Stattdessen nehmen Anschläge mit rassistischen Motiven weiterhin zu und die Ermittlungsbehörden agieren nachlässig und teilweise komplett blind.

Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND:
➢ entschiedenes Vorgehen gegen rechte und rassistische Gewalt, keine weitere Verharmlosung der Taten und konsequente Aufklärung
➢ eine gründliche Aufklärung der polizeilichen und geheimdienstlichen Fehlverhalten, die rassistische Taten ignorieren und auf dem rechten Auge blind sind
➢ Opferschutz für Betroffene und Angehörige rassistisch motivierter Gewalt
➢ die Freigabe der NSU-Akten für die Öffentlichkeit
➢ Skandale der letzten Jahre lückenlos und unabhängig aufklären: NSU 2.0, das rechtsextreme Netzwerk Hannibal und und die zahlreichen Opfer deutscher Polizeigewalt
➢ Racial Profiling konsequent und wirkungsvoll bekämpfen
➢ Kritische Polizeiforschung: Studie zu strukturellem Rassismus in der Polizei

#stopptrassismus#gruenejugendhn#gruenejugend#iwgr22#iwgr#keineinzelfall

3. Internationales

Solidarität mit der Ukraine – für Frieden in Europa

Mit großer Anspannung beobachteten wir in den letzten Tagen und Wochen den militärischen Aufmarsch Russlands entlang der ukrainischen Grenze. Wir waren bis zuletzt voller Hoffnung, dass sich eine friedliche Lösung finden lässt. Mit der gestrigen Anerkennung der Separatistengebiete und der Ankündigung des Truppeneinmarsches in diese, hat Wladimir Putin den Weg der Eskalation unmissverständlich gewählt.

Wir verurteilen dieses völkerrechtswidrige Vorgehen scharf und stehen solidarisch an der Seite der Ukraine, die als souveräner Staat integraler Bestandteil Europas ist. Das Vorgehen Wladimir Putins stellt die Sicherheit der ukrainischen Bevölkerung und die Sicherheit Europas infrage. Wir fordern Russland auf, die Integrität der europäischen Grenzen zu achten und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Frieden ist und bleibt das wertvollste Gut.

Als junge Generation, die den Kalten Krieg nicht selbst erlebt hat, ist es auch unsere Verantwortung, den Frieden in Europa zu bewahren und Krieg zu verhindern. Dieser Konflikt, unter dem die Zivilbevölkerung schon jahrelang leidet, darf nicht weiter eskalieren, sondern muss beendet werden.